Langlauf-Bekleidung: Baselayer, warm und trocken!

Langlauf-Bekleidung: Baselayer, warm und trocken!

Wie bereits im ersten Artikel der Serie zur richtigen Langlauf-Bekleidung erwähnt, stellt die erste Schicht (Baselayer) die Basis dar. Die Hauptaufgabe des Baselayers besteht darin, den Körper trocken und warm zu halten. Das heißt, dass die erste Schicht vor allem den Schweiß vom Körper weg transportieren muss und auch im feuchten/nassen Zustand noch warm halten soll. Des weiteren soll die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt werden. Um diesen Zweck am besten zu erfüllen, soll die erste Schicht eng anliegend, direkt am Körper getragen werden.

Baselayer: das Fundament der Langlauf-Bekleidung

Merinowolle hat sich, neben synthetischen Fasern wie Polyester, als Material für den Baselayer bewährt. Beide Materialen sind weich, leicht und gewährleisten beste Bewegungsfreiheit. Es gibt außerdem noch Varianten, die an sensiblen Körperstellen mit Membranen versehen sind, die ein Auskühlen zusätzlich vermeiden. Während Merinowolle vor allem bei (sehr) kalten Temperaturen ihre Vorteile voll ausspielen kann, kann einer synthetischen Faser für den Multisport-Einsatz der Vorzug geben werden. Synthetische Stoffe sind in der Regel robuster als Merino und außerdem trocknen sie in der Regel auch schneller. Die Robustheit kommt einem vor allem dann zugute, wenn beispielsweise häufig ein Rucksack getragen wird und die Riemen dabei am Material scheuern. Beim österreichischen Bekleidungshersteller Skinfit kann hier die Klima Linie als Beispiel genannt werden. Die Klima Tights sorgen für optimales Klimamanagement und gibt es sogar in der Windblock Variante. Ein funktioneller Baselayer stellt definitiv das Fundament eines jeden Langlauf-Outfits dar!

Merino Schaf: Langlauf-Bekleidung aus Merino Wolle als Baselayer
Quelle: https://pixnio.com/de/tiere/schafe/schafe-rasen-tier-natur-merino-schafe-bauernhof-feld-lamm

Merinowolle hat gegenüber der Baumwolle den großen Vorteil, dass sie im Vergleich zur Baumwolle Gerüche besser bindet und Feuchtigkeit besser an die nächste Schicht abtransportiert. Merino bindet Gerüche zudem auch besser als synthetische Stoffe. Diese haben in der Regel aber Vorteile hinsichtlich Verteilung der Feuchtigkeit und dem Abtransport davon. Baumwolle hält Feuchtigkeit deutlich länger als Merinowolle. Dadurch steigt die Gefahr auszukühlen und sich zu verkühlen. Merinowolle fühlt sich außerdem auch im feuchten Zustand noch „warm“ an. Die Isolationsschicht die über dem Baselayer getragen wird sorgt dafür, dass der Schweiß verdunsten kann.

Baselayer: von Kopf bis Fuß

Die Eigenschaften die die erste Schicht mitbringen soll gilt übrigens von Kopf bis Fuß. Von den Socken bis zur Haube sollte Feuchtigkeit möglichst schnell vom Körper weg gelangen und dieser dadurch warm gehalten werden.

Hier möchten wir euch noch eine Beispiele mit auf den Weg geben. Diese Produkte können wir besten Gewissens empfehlen und haben diese (oder vergleichbare Artikel) selbst im Einsatz.

Langlauf Unterwäsche von Icebreaker oder ähnlichen Anbietern aus Merinowolle:


Worauf schwört ihr beim Langlaufen? Habt ihr Lieblingsartikel die ihr weiterempfehlen könnt und mit unserer Community teilen möchtet?

Hier geht es zum Einstiegsartikel zur Langlauf-Bekleidung!

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